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Durch den Verkauf von Erde sammelt der ökumenische Kindergarten Geld. Es soll in ein Hilfsprojekt fließen.

Mit den Worten „so groß wie unser Kindergarten" beschreibt Michael die Riesenwelle, die ganze Häuser und Landstriche in Japan zerstörte. Und Sina erzählt, dass das Erdbebe­ben Stromleitungen zerrissen hat. Im Morgenkreis sprechen die Kin­der im ökumenischen Kindergar­ten in der Meißner Berghausstraße auch über die Katastrophen – und darüber, wie sie helfen können. „Wir verkaufen Komposterde, die. aus dem Herbstlaub in unserem Garten entstanden ist", erklärt Er­zieherin Angelika Banowski. Die Kinder selbst füllen die Erde in Tü­ten ab, die dann an Eltern und Großeltern abgegeben werden.

Die Einnahmen sammeln die Kinder in einer goldenen Dose für die Aktion „Meißen hilft Japan", in­formiert Kita-Leiterin Elke Keil. Da­zu hatten Kay Leonhardt vom Verein Meißen-Anita und die Stadt aufgerufen. Die Spenden sollen an ein konkretes Hilfsprojekt fließen.

Spendenkonto: 74 27 14 10 09
bei der Volks­bank Raiffeisenbank Meißen (BLZ 85095004)

Sächsische Zeitung vom 17.03.2011; Harald Daßler; Foto: Claudia Hübschmann